Mittwoch, 22. März 2017

Lange drauf verzichtet und lange überlegt ...

In der Zeit wo Fitness noch nicht all zu bekannt in den Social Medien war und mein Wissen was Fitness und gesunde Ernährung anging gar nicht ausgeprägt war, hat meine Geschichte mit dem Fitnessleben angefangen. Das heißt vor fast vier Jahren habe ich den ersten Schritt gewagt und Fitness im Fitnessstudio getrieben und mich versucht gesund zu ernähren. Ja, ich habe es versucht, es hat nicht immer geklappt, aber wenn es geklappt hat war ich stolz auf mich. Vor vier Jahren sah ich ganz anders aus und hatte auch andere Ziele, die ich mit dem Sport erreichen wollte. Heutzutage bin ich um 25 kg leichter und habe eine andere Einstellung zum Sport und natürlich zur gesunden Ernährung.
Vor zwei Jahren habe ich eine Pause eingelegt und seitdem kein Sport mehr getrieben. Ich meine so ein Sport, wo man zwei bis vier Mal die Woche ins Fitnessstudio geht und Ausdauer aufbaut oder Gewichte hebt. Am liebsten würde ich sechs Mal die Woche ins Fitnessstudio gehen, wenn es geht um dort zu trainieren. Aber vor zwei Jahren hat dann das Studium gewonnen. Ich habe mich natürlich dafür entschieden mehr für das Studium zu tun. Aber nicht alleine die Motivation zum "mehr" lernen hat verursacht, dass ich mich aus dem Fitnessstudio abgemeldet habe, sondern das Pendeln. Ich habe an der RUB studiert und da hat das Pendeln ca. 2-3 Stunden meines Tages mir geklaut. Und als ich zu Hause ankam, standen natürlich die Aufgaben aus der Uni an erster Stelle, dann der Freund und die Familie. Da blieb mir keine Zeit zum Training.  
Ich weiß, dass viele Blogger oder auch Fitnessmotivierte sagen, dass man immer dafür Zeit hat. Man muss sich die Zeit nur nehmen. Nur leider weiß ich allein, was meinem Körper gut tut und wie sehr ich ihn belasten kann. Manchmal hatte ich auch eher das Gefühl, dass Fitness eine Last wäre, weil man trainieren gehen muss, aber noch gefühlt hundert andere Sachen für die Uni machen muss. Ich verstehe beide Seiten und ich war auch mal so ein Mensch der gesagt hat, dass man sich die eine Stunde am Tag zum Trainieren nehmen kann, aber nicht immer geht das. Deswegen lasse ich mittlerweile die Menschen selbst entscheiden. Ich kann nur erzählen, was Fitness und die gesunde Ernährung in meinem Körper bewirkt hat. Und was der Mensch für sich entscheidet ist ihm überlassen.
In den zwei Jahren Pause habe ich natürlich auch viele alte Gewohnheiten aufgegriffen, was das essen angeht. Aber ich habe somit angefangen meinen Körper zu mögen. Ich war zufrieden, dass nach den zwei Jahren harter Arbeit einer Veränderung zu sehen war. Ich habe weiterhin abgenommen, aber nur, weil sich meine Muskelmasse abgebaut hat und ich auch Magenprobleme hatte. Aber ich kann seit fast einem Jahr sagen, dass ich mit meinem Körper zufrieden bin. Ich mag ihn so wie er ist. Denn eine Frau ist meiner Ansicht eine Frau, wenn sie mit ihrem Körper zufrieden ist. Egal ob sie Kurven hat oder keine, so lange man glücklich ist und sein Leben lebt wie man möchte kann man auch vieles erreichen.

Ich habe seit Monaten mit den Gedanken gespielt, wieder trainieren zu gehen, weil sich in meinem Leben so einiges geändert hat und ich auch viel Zeit mittlerweile habe. Ich habe die Uni und das Fach gewechselt, bin glücklich mit dem was ich habe und natürlich gibt es auch die Tage in meinem Leben, wo ich gerne den ganzen Tag einfach mal im Bett verbringen würde. Aber all diese Sachen hindern mich nicht daran wieder den Sport anfangen zu wollen. Ich fühle mich wohl, aber das Gefühl, dass in meinem Körper entsteht nach dem Sport ist ganz anders, als die oben genannten "Goals". Sie motivieren mich eher. Und warum sie mich motivieren?
Ganz einfach, erstens dieses Gefühl nach dem Sport, dass man etwas für sich gemacht hat. Diese Freiheit und Erleichterung. Zweitens das Gefühl beim Heben oder Tragen schwerer Sachen. Man hat das Gefühl, dass die Sachen viel leichter sind. Im Vergleich zu den letzten paar Monaten hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich einen Hexenschuss habe, als ich etwas angehoben habe. Drittens, die Disziplin die man aufbaut. Nicht nur für das Training, sondern auch für den Alltag. Man ist viel ruhiger und ausgeglichener. Man meistert manche Sachen viel besser, als wenn man dauerhaft müde ist.
Das sind drei Aspekte die für mich wichtig sind und die mir am Herzen liegen. Diese Aspekte sind sozusagen der Grund, warum ich wieder mit dem Training anfangen möchte.

Und was das Essen angeht, dass ist bei mir persönlich wieder eine längere Geschichte, auf die ich bestimmt auch noch eingehen werde. Aber dazu wird es noch einen getrennten Post geben, sowie viele Rezepte zur Inspiration.

Ich hoffe, dass dieser kleine Einblick meine momentane Gefühls- und Gedächtnislage wieder spiegeln konnte und ich den Ein oder Anderen motivieren konnte. Falls noch Fragen oder Wünsche bestehen, dann schreibt sie einfach in den Kommentaren auf. 

Kommentare:

  1. Hab gerade gesehen, dass du ganz neu mit dem Bloggen angefangen hast. :)
    Und wenn du motiviert bist, wieder zu tranieren, würde ich auf jeden Fall mit dem Sport anfangen.

    Hab noch einen schönen Tag.
    Lg.

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  2. Hi Magdaeva,
    sehr spannend dein Post und schön, dass du einen so privaten Einblick gibst. Ich kann das total verstehen und bin auch der Meinung, jeder muss das für sich selbst entscheiden. Du hast ja wirklich schon etwas tolles erreicht :)
    Liebste Grüße
    Lea

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